Die Initiator*innen

aucoras wurde als private Initiative von vier Nachwuchswissenschaftler*innen gestartet, die gemeinsam an der Universität Wien Soziologie studiert haben und nun beruflich in unterschiedlichen Institutionen forschen. Neben dem Erkenntnisinteresse ist es den Initiator*innen ein zentrales Anliegen, der außergewöhnlichen Situation mit jenen unkonventionellen Herangehensweisen zu begegnen, die diese erfordert. Dazu soll die Beantwortung der Fragen und Herausforderungen, die die Corona-Krise aufwirft, abseits etablierter Forschungsstrukturen und Institutionen erprobt werden. Die Initiator*innen sind:

Hannah Quinz, MA

ist Universitätsassistentin (prae doc) und Dissertantin am Institut für Soziologie der Universität Wien. Ihr Forschungsinteresse gilt insbesondere sozialer Ungleichheit im Bereich der Arbeitssoziologie und Arbeitsmarktforschung, sowie der Frage nach der Konstruktion sozialer Wirklichkeit – in alltäglichen wie in außergewöhnlichen Situationen.

Laura Vogel, MA

ist derzeit Forschungsassistentin bei der Arbeiterkammer Wien. Sie studierte Soziologie und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Basel und der Universität Wien. Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich der Arbeits- und Organisationssoziologie sowie Fragen der sozialen Ungleichheit – verknüpft mit dem Anspruch einer Sozialforschung, die sich an gesellschaftlicher Relevanz messen lässt.

Robert Jühlke, MA

ist Researcher am Institut für Höhere Studien. Er hat an der TU Berlin und der Universität Wien Soziologie studiert. Seine Forschungsinteressen umfassen Bildung und Mobilität im Zusammenhang mit sozialer Teilhabe sowie Datenerhebungs- und Analysemethoden. Schon studienbegleitend galt sein Interesse zudem den Möglichkeiten unabhängiger Sozialforschung und dem Verhältnis zwischen etablierter Wissenschaft und akademischem Nachwuchs.

Laura Porak, MA

ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am ICAE (Institute for Comparative Analysis of the Economy) und studiert an der Cusanus Hochschule im Master „Ökonomie“. Ihr Forschungsinteresse gilt besonders dem „Schaffen“ von Wirklichkeit sowohl durch Medien oder Politik als durch das Individuum. Dabei steht die Frage aus welchen Quellen dieses Wissen bezogen wird und wie es zur Gestaltung der sozialen Realität führt, im Vordergrund. Gegenwärtig beschäftigt sie sich mit der Wirkung des Konzepts von „Wettbewerb“ im Projekt SPACE.